OmniLegend PET-CT mit KI-basierter Software

PET-CT: Glossar

CUP (Carcinoma of Unknown Primary)

Als CUP-Syndrom bezeichnet man Krebs­erkrankungen, bei denen bereits Metastasen nachgewiesen wurden, der ursprüngliche Tumor (Primärtumor) im Körper aber noch nicht gefunden werden konnte. Das PET-CT kann hier helfen, den unbekannten Ausgangsherd aufzuspüren, da es den gesamten Körper auf Stoffwechsel­auffälligkeiten hin untersucht.
Zurück zu: PET-CT Anmeldung und Kosten

DOTATOC

DOTATOC ist eine radioaktiv markierte Substanz, die gezielt an sogenannte Somatostatin-Rezeptoren bindet. Diese Rezeptoren kommen bei neuroendokrinen Tumoren besonders häufig vor, weshalb sich das DOTATOC PET-CT gut zur Diagnose und Verlaufskontrolle dieser Tumorart eignet.
Zurück zu: Untersuchungen mit dem PET-CT

FDG (Fluordesoxyglucose)

FDG ist ein radioaktiv markierter Traubenzucker, der beim PET-CT injiziert wird. Da Tumorzellen meist einen erhöhten Zuckerstoffwechsel haben, reichern sie mehr FDG an als gesundes Gewebe – dadurch werden sie in der Aufnahme sichtbar. FDG ist die am häufigsten eingesetzte Substanz in der PET-CT-Diagnostik.
Mehr dazu: PET-CT Funktionsweise

Metastase

Eine Metastase ist eine Tochtergeschwulst, die durch Streuung von Krebszellen aus dem ursprünglichen Tumor an einer anderen Stelle im Körper entsteht, etwa in Lymphknoten, Knochen oder Organen. Das PET-CT gehört zu den empfindlichsten Verfahren, um solche Absiedlungen frühzeitig zu erkennen.
Zurück zu: Untersuchungen mit dem PET-CT

Neuroendokriner Tumor (NET)

Neuroendokrine Tumoren entstehen aus Zellen, die sowohl Eigenschaften von Nerven- als auch von Hormonzellen besitzen, und treten unter anderem im Magen-Darm-Trakt oder der Bauchspeicheldrüse auf. Da diese Tumoren häufig spezielle Rezeptoren an ihrer Oberfläche tragen, lassen sie sich mit dem DOTATOC PET-CT besonders gut nachweisen.
Zurück zu: Untersuchungen mit dem PET-CT

Nuklearmedizin

Die Nuklearmedizin ist ein medizinisches Fachgebiet, das schwach radioaktive Substanzen zur Diagnose und teils auch zur Therapie von Erkrankungen einsetzt. Anders als reine Röntgen- oder CT-Verfahren zeigt sie nicht nur die Anatomie, sondern auch Stoffwechselvorgänge im Körper.
Zurück zu: PET-CT Funktionsweise

PIRADS-Klassifikation

PIRADS ist ein standardisiertes System zur Einstufung auffälliger Befunde in der Prostata-MRT, das von PIRADS-I (unauffällig) bis PIRADS-V (hochverdächtig) reicht. Bei unklaren Befunden, etwa PIRADS-III, kann das PSMA PET-CT zusätzliche Klarheit schaffen.
Zurück zu: Untersuchungen mit dem PET-CT

PSA-Wert

Das prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein Eiweiß, dessen Wert im Blut bei Prostataerkrankungen ansteigen kann. Ein erneuter PSA-Anstieg nach Operation oder Bestrahlung ist häufig der Anlass für ein PSMA PET-CT, um ein mögliches Rezidiv oder Metastasen aufzuspüren.
Zurück zu: Untersuchungen mit dem PET-CT

PSMA

PSMA (prostataspezifisches Membranantigen) ist eine Eiweißstruktur, die sich vermehrt auf der Oberfläche von Prostatakrebszellen befindet. Beim PSMA PET-CT wird eine radioaktiv markierte Substanz eingesetzt, die gezielt an dieses Antigen bindet und dadurch auch kleinste Tumorherde und Metastasen sichtbar macht.
Zurück zu: Untersuchungen mit dem PET-CT

Rezidiv

Ein Rezidiv ist das erneute Auftreten einer Krebserkrankung, nachdem diese zuvor erfolgreich behandelt wurde. Häufig ist ein ansteigender Tumormarker – etwa der PSA-Wert – der erste Hinweis, der eine weiterführende Untersuchung wie das PET-CT notwendig macht.
Zurück zu: Untersuchungen mit dem PET-CT

Staging / Re-Staging

Als Staging bezeichnet man die Bestimmung des Krankheitsstadiums bei Erstdiagnose einer Tumorerkrankung, insbesondere die Frage, ob und wohin sich der Tumor bereits ausgebreitet hat. Re-Staging meint die entsprechende Neubewertung im Krankheitsverlauf, etwa nach einer Therapie.
Zurück zu: PET-CT Anmeldung und Kosten

Tracer

Als Tracer bezeichnet man die schwach radioaktive Substanz, die vor der PET-CT-Untersuchung verabreicht wird und sich je nach Art gezielt in bestimmten Geweben anreichert. Je nach Fragestellung kommen unterschiedliche Tracer zum Einsatz, etwa FDG, PSMA oder DOTATOC.
Zurück zu: PET-CT Ablauf und Vorbereitung

Vaskulitis

Eine Vaskulitis ist eine Entzündung der Blutgefäße, die auch große Gefäße wie die Aorta betreffen kann. Das PET-CT kann solche entzündlichen Veränderungen sichtbar machen und ist daher ein wertvolles Verfahren bei Verdacht auf eine Großgefäßvaskulitis.
Zurück zu: Untersuchungen mit dem PET-CT